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Sport und Lebensfreude
Durch Sport mehr Lebensfreude erlangen
Keine andere Sportart in Europa löst so viele Emotionen aus wie Fußball. Frustration und Glücksmomente liegen nahe beieinander, auf dem Spielfeld genauso wie bei den Zuschauern. Für den richtigen Umgang mit den Emotionen rund um das runde Leder in Zeiten des Fußball-Fiebers sollten Sie sich wappnen.
Ja, die deutsche Nationalmannschaft hat sich für die WM in Südafrika qualifiziert, aber nur nach vielem Bangen hat sie die direkte Qualifikation erreicht. Wenn Sie ein richtiger Fußball-Fan sind, dann kennen Sie die Höhen und Tiefen auch als passiver Zuschauer, gleich ob im Stadion oder vor dem Bildschirm.
Lebensfreude durch Mitfiebern
Natürlich ist das Gefühl des Dabei-Seins im Stadion wesentlich stärker als vor dem Fernseher, da sich Freude und Leid unter den Zuschauern im Stadion intensiver verbreiten, ja richtiggehend infektiös sind. Sie sind von Freudens- oder Leidensgenossen geradezu umzingelt.
Dabei ist Fußball, auch wenn wir den Profifußball berücksichtigen, immer noch ein Spiel, in dem es um Lebensfreude geht und sollte niemals in einem Kampf ausarten. Wer Spiel sagt und nicht Kampf oder sogar Schlacht meint, respektiert auch das gegnerische Team und deren Anhänger. Doch leider berichten die Medien immer häufiger über gewaltsame Auseinandersetzungen der „Fans“ (Fanatiker) der Mannschaften, die sich in einem Spiel gegenüber stehen.
Man kann auch damit besser umgehen, falls die eigene Mannschaft ungerecht behandelt wird oder verliert, wenn man den Sport als das betrachtet, was er eigentlich sein soll, nämlich ein Ausdruck der Lebensfreude. Eine Niederlage wird dann auch nicht zur Katastrophe und die Lebensfreude, die das Fußballspiel auf dem Platz, aber auch auf den Rängen vermitteln soll, bleibt erhalten.
Leider spielt in der letzten Zeit der Alkohol auf den Rängen eine große Rolle. Schon angetrunkene „Fans“, gleichgültig welcher Mannschaft, können der Freude über ein interessantes Spiel einen Riegel vorschieben. Weshalb sollte ich mich nicht über eine gelungene Aktion oder ein schön heraus gespieltes Tor der generischen Mannschaft freuen dürfen, wenn es mir „nur“ um die Freude an diesem Sport geht?
Lebensfreude durch Sport am konkreten Beispiel
Vor einiger Zeit war ich Gast in Wolfenbüttel, und zufällig spielten die Rhöndorfer Drachen gegen die Wolfenbütteler Basketballmannschaft, für die es immerhin noch um den Aufstieg in die nächst höhere Liga ging. Meine Bekannten warnten mich davor, den „Drachen“ zu sehr zuzujubeln, denn ich saß als einziger Rheinländer mitten unter hoch motivierten Niedersachsen. Doch sofort nachdem ich meinen Platz eingenommen hatte, warb ich bei meinen Wolfenbütteler Sitznachbarn um Verständnis, wenn ich mich auf die Seite „meiner“ Mannschaft stellte. Das war ein guter Schachzug, denn man nahm es mir nicht übel, wenn ich Rhöndorfer Korbtreffer bejubelte, zumal ich auch gelungene Spielzüge der Wolfenbütteler beklatschte. Um es vorwegzunehmen: Rhöndorf gewann das Spiel und meine niedersächsischen Nachbarn gratulierten mir letztendlich, zollten der rheinischen Leistung Beifall und luden mich nach dem Spiel, denn es blieb immer noch ein Spiel, auf ein Bierchen ein.
Das nenne ich die Lebensfreude, die der Sport vermitteln soll. Es muss auch nicht unbedingt der Fußballplatz sein, denn der Sport kann in jeder Sportart Lebensfreude und Vergnügen vermitteln.
Lebensfreude360 05.02.2010, 10.47
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Kommentare zu diesem Beitrag
"Lebensfreude stärkt unsere Stärken und schwächt unsere Schwächen."
Ernst Ferstl






Sport gibt einem echt Lebensfreunde und spült den Körper irgendwie durch, danach ist man frei. Das fällt mir immer auf, wenn ich aus dem Fitness Studio komme.
vom 06.02.2010, 21.33