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Sabotage an Ihrer Lebensfreude
Verlorene Lebensfreude durch schlechte Urteile und negative Gedanken
Es ist leichter gesagt als getan, störende Gedanken, Sorgen und Ärger ganz einfach loszulassen. Immer wieder kehren sie zurück ins Bewusstsein und nehmen uns die Lebensfreude. Sie drücken auf die Stimmung und rauben uns Energie. Werden negative Gedanken nicht unterbrochen, so kreisen sie ständig in unserem Kopf herum und verschlimmern die Situation nur noch. Wir zweifeln oder schimpfen mit uns selbst oder mit anderen. Das Unterbewusstsein ist aber wachsam und nimmt alles auf. So können sich regelrechte Gedanken- und Verhaltensmuster bilden, die unseren Alltag prägen.
Was steckt hinter solchen sabotierenden Gedanken und Selbstgesprächen? Eine der Ursachen ist, dass wir zu oft Ereignisse oder Personen beurteilen und bewerten. Was immer wir sehen, hören, schmecken und riechen: Wir fällen ein Urteil darüber. Besonders negative Urteile sind schnell gesprochen. Urteile sind besonders abträglich, wenn sie durch negative Gefühle gesteuert werden. Beispiele sind Neid, Missgunst, Konkurrenzdenken, Abneigung oder ganz einfach schlechte Laune. Sehr oft verurteilen wir andere Menschen aus Enttäuschung, wegen ihres Verhaltens oder auch wegen ihres Aussehens. Schon ein einziges Ereignis kann unser Urteil, besonders wenn es negativ ist, nachhaltig prägen. Viele dieser Beurteilungen treffen wir gar nicht selbst. Wir haben sie von anderen übernommen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. All das ist negativ und wir berauben uns selbst der Lebensfreude, Offenheit und angenehmen Gedanken.
Lebensfreude durch positives Denken und den Blick nach vorn
Wie aber können Sie das verhindern? Unterlassen Sie Urteile, Bewertungen und Kritik, wenn sie nicht notwendig sind. Betrachten Sie einfach – ohne zu urteilen. Wenn Sie sich äußern, dann möglichst positiv. Gefällt Ihnen etwas nicht, dann schweigen Sie einfach. Urteilen Sie, besonders dann, wenn Sie Selbstgespräche führen, nur respektvoll über sich. Beschimpfen Sie sich nicht in Gedanken, selbst wenn Ihnen einmal ein Fehler unterläuft. Wenn es Ihnen gelingt, auch auf innere Urteile zu verzichten, dann werden Sie den Gewinn an Lebensfreude sehr schnell bemerken. Es wird nicht von Jetzt auf Gleich funktionieren, denn was man sich über Jahre hinweg angewöhnt hat, das kann man nicht von einem Tag auf den anderen ablegen.
Achten Sie also darauf, dass Sie selbst möglichst positiv denken und sprechen – über andere und über sich selbst. Schließen Sie Negatives möglichst aus dem Kreis Ihrer Gedanken aus. Allein die Abwesenheit des Negativen, meist sind es ohnehin unwesentliche Dinge, kann Ihre Lebensfreude wecken. Sehen Sie um sich und konzentrieren Sie sich einfach auf das Positive. Dann werden Sie Ihr Leben auch positiv und freudvoll empfinden.
Jedenfalls überwiegend, denn keinesfalls dürfen Sie über Negatives hinwegsehen, sobald es an Bedeutung gewinnt. Alles hat zwei Seiten. Und wenn sich Ihnen in einer Angelegenheit die negative Seite zeigt, dann muss es auch eine Möglichkeit geben, die Medaille umzudrehen, so dass Sie einer Sache auch die positive Seite abgewinnen können. Tun Sie das nicht und betrachten selbst Negatives durch die sprichwörtliche „rosarote Brille“, dann kann das Negative so weit anwachsen, dass es tatsächlich Ihre Lebensfreude einschränken kann. Und das ist das Letzte was Sie haben wollen.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Lebensfreude
Fazit: Bagatellen beobachten, aber nicht verurteilen und sich damit die Lebensfreude nehmen. Wichtigen Angelegenheiten, selbst wenn sie negativ sind, die Aufmerksamkeit widmen, die sie verdienen, dabei aber immer den konstruktiven und positiven Lösungsansatz im Blick behalten.
Lebensfreude360 01.02.2011, 01.33
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"Lebensfreude stärkt unsere Stärken und schwächt unsere Schwächen."
Ernst Ferstl





