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Lebensfreude - Trainingseinheit 2
Lebensfreude Trainingseinheit 2: Bitte Ent-Sorgen!
Was ist wohl der beste Nährboden für Lebensfreude? Eigentlich ganz klar: die Sorg-Losigkeit! In diesem Zustand sind unsere Sinne nicht abgelenkt von Ängsten oder eventuell drohenden Unannehmlichkeiten, sondern wir können ganz und gar die Schönheit eines Augenblicks wahrnehmen. Aber wann befinden wir uns eigentlich mal in diesen Zustand der Sorg-Losigkeit? Auch hier ist die Antwort ganz klar: viel zu selten!
Lebensfreude = Sorg-Losigkeit!
Sorgen sind teuer, denn Sie kosten eine Menge Lebensfreude! Haben Sie sich schon mal überlegt, worüber Sie sich im Laufe Ihres Lebens schon Sorgen gemacht haben? Und was diese Sorgen Sie bislang an Lebensfreude gekostet haben? Es gibt tausend Dinge, von denen wir uns bedrücken lassen und die verhindern, dass eine Sorg-Lose Stimmung – und damit auch Lebensfreude! – aufkommt.
Es fängt schon bei Kleinigkeiten an: „Werde ich jetzt noch pünktlich sein?“ oder „Hoffentlich blamiere ich mich nicht bei der Präsentation“ und endet bei großen existenziellen Sorgen wie „Werde ich meinen Job verlieren?“ und „Was tue ich, wenn mein Partner mich verlässt?“.
Solche Fragen sind belastend und manchmal regelrecht quälend, wenn sie sich einmal in den Kopf geschlichen und dort eingenistet haben – und sie machen das Hochgefühl der Lebensfreude unmöglich.
Lebensfreude-Trainingseinheit 2: Ent-Sorgen Sie sich!
• Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Sorgen im Hier und Jetzt keinen zweckdienlichen Einfluss auf eventuelle Probleme von morgen haben. Sorgen sind einfach unnütz. Wenn Sie sich heute sorgen, dass Ihr Partner Sie irgendwann verlassen könnte, tragen Sie nicht dazu bei, diesen Umstand zu verhindern – eher das Gegenteil ist der Fall!
Sorgen haben den unangenehmen Nebeneffekt, dass sie negative Entwicklungen eher forcieren und beschleunigen, anstatt sie zu verhindern. Das gilt für alle Sorgen: privat und beruflich! Sie berauben sich nicht nur wertvoller Lebensfreude, sondern blockieren sich auch noch zusätzlich mit Gedanken, die destruktiv und (das ist ein sehr wichtiger Punkt) womöglich auch noch vollkommen irrational sind.
Es reicht vollkommen, dass Sie sich um ein Problem kümmern, wenn es vor Ihnen steht. Vorher bewirkt alles Kopfzerbrechen der Welt nichts außer einer Sache: den Mangel an Lebensfreude.
• Wenn Sie sich nicht von Ihren Sorgen lösen können, dann spielen Sie einfach mal das Worst-Case-Szenario durch. In den meisten Fällen werden Sie feststellen, dass der Worst-Case auf den zweiten Blick viel weniger schlimm ist, als Ihre Sorgen Ihnen weismachen wollen!
• Anaïs Nin sagte einmal: „Je nachdem, wie viel Mut ein Mensch hat, schrumpft oder weitet sich sein Leben.“ Auch wenn sich Ihre Sorgen und Ängste durch die pure Vernunft einmal partout nicht ausschalten lassen sollten: Sie können ihnen mit Mut begegnen und sich damit für ein weites Leben voller Lebensfreude entscheiden.
Manchmal gehört auch einfach nur ein Stückchen Wille dazu, lebensbejahendem Mut den Vortritt vor Sorgen und Ängsten zu lassen. Üben Sie sich in Sorg-Losigkeit, indem Sie genau die Dinge offensiv angehen, die Ihnen Sorgen bereiten!
Räumen Sie den Sorgen keinen Platz mehr in Ihrem Leben ein. Das Leben ist einfach viel zu kurz und kostbar, um es an Sorgen zu verschwenden, von denen Sie nicht wissen, ob sie überhaupt begründet sind. Ent-Sorgen Sie sich lieber und begegnen den Realitäten mit Mut und Lebensfreude!
Lebensfreude360 03.03.2010, 11.41
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"Lebensfreude stärkt unsere Stärken und schwächt unsere Schwächen."
Ernst Ferstl
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