
Ausgewählter Beitrag
Lebensfreude statt Kummer
Gedanken an die Lebensfreude
Zählen Sie auch zu den Menschen, die schon mit Sorgen und Kummer erwachen? Schade! Wahrscheinlich können Sie dann auch schlecht einschlafen, weil Sie über Sorgen und Kummer grübeln. Die Träume werden dann leider auch nicht von bunten Blumenwiesen erfüllt sein.
Ganz anders ist es, wenn Sie, anstatt sich ständig Sorgen über negative Ereignisse zu machen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht eintreffen, über Dinge nachdenken, die Ihnen schon viel Freude bereitet haben oder wenn Sie Gedanken an künftige, freudvolle Ereignisse hegen. Wundern Sie sich nicht, wenn, wie die Chinesen zu sagen pflegen, eine Freude hundert Ihrer Kümmernisse zerstreut. Das aber ist die Grundlage für ein Leben, das mit Freude erfüllt ist - für ein Leben voller Lebensfreude. Die Konsequenz aus dieser Überlegung ist, dass Sie entweder den Tag mit vielen kleinen Freuden füllen oder alles was Sie tun, mit Freude machen.
Die erste Alternative ist oft schwieriger zu bewältigen, weil die meisten Menschen nicht die Möglichkeit haben, andere für sie die Aufgaben des Alltags erledigen zu lassen. Das setzt ja doch eine außerordentlich gute finanzielle Situation voraus. Außerdem birgt diese Alternative die Gefahr, in der dadurch freigewordenen Zeit nicht immer etwas zu finden, das Freude bereitet. Die Lücken zwischen den Freuden, manchmal können sie sehr groß sein, bieten dann wieder reichlich Gelegenheit, sich Sorgen zu machen, sich wegen Dingen zu ängstigen, die der Angst überhaupt nicht wert sind. Und sind sie zu klein, um sich zu ängstigen, so braucht man nur reichlich an diese Sorgen zu denken und ihnen viel Energie zu widmen. Dann wird schnell aus einer Mücke ein (eingebildeter) Elefant und man steht wieder am Anfang: man bereitet sich scheinbar berechtigte Sorgen und berechtigten Kummer. Hier hilft ein Mantra: „Es wird schon gut gehen. Bisher ist auch noch nicht der Himmel über mich hereingebrochen.“
Lebensfreude macht Spaß
Empfehlenswert ist die zweite Alternative: Das, was zu tun ist, mit Freude zu tun. Das hat erstens den Vorteil, dass Kummer und Sorgen keinen Raum mehr haben. Der zweite Vorteil liegt darin, dass das, was mit Freude getan wird, in der Regel auch an Qualität gewinnt. Drittens gibt es ganz einfach Dinge, die zu erledigen sind, ob es angenehme oder auch weniger angenehme Dinge sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein anstehender Hausputz zunächst nicht unbedingt als erfreuliches Vorhaben angesehen wird. Zerlegen Sie den Hausputz in die einzelnen Tätigkeiten und konzentrieren Sie sich auf jede einzelne Tätigkeit. Freuen Sie sich darauf, dass das Puzzle Hausputz letztlich zu einer sauberen Wohnung führen wird, in der Sie sich gern aufhalten. So wird aus dem groß erscheinenden lästigen Hausputz die Freude auf eine saubere Wohnumgebung – so gewinnen Sie Lebensfreude. Unterstützen Sie das freudige Tun mit positiven Vorstellungen über das Ergebnis des Tuns.
Lebensfreude360 14.05.2010, 13.10
Kommentare hinzufügen
Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden
"Lebensfreude stärkt unsere Stärken und schwächt unsere Schwächen."
Ernst Ferstl





