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Tag: Senioren
Lebensfreude kann schnurren oder bellen
Tierische Lebensfreude
Kann man allein wirklich Lebensfreude genießen? Vielleicht, aber es gilt immer noch die Redwendung: „Geteilte Freude ist doppelte Freude.“ Das gilt auch für Lebensfreude. Viele Menschen leben heute als Single und haben niemanden, mit dem sie ihre Freuden oder auch Sorgen teilen können.
Am härtesten trifft es die Seniorinnen und Senioren in unserer Gesellschaft. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob sie tatsächlich allein in einer eigenen Wohnung leben oder inzwischen in ein Seniorenhaus gezogen sind. Haustiere können hier eine große Hilfe sein. Es ist nicht nur das „Gassi-Gehen“ mit einem Hund, das schon eine Verpflichtung darstellt, sich an die frische Luft zu begeben.
Die Versorgung eines Haustiers stellt für die Senioren eine wichtige persönliche Aufgabe dar, sie sind für jemanden verantwortlich und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, verschwindet. Deshalb sind auch andere Haustiere, besonders Katzen, sehr beliebt. Und tatsächlich, Katzen scheinen Stimmungen spüren zu können und widmen sich ihrem Menschen oft auf erstaunliche Weise. Fast hat man das Gefühl, sie wüssten, wann „ihr“ Mensch eine Streicheleinheit benötigt. Und so können Haustiere wieder Lebensfreude in die Wohnung alleinstehender Seniorinnen und Senioren, aber auch jüngerer Singles bringen.
Lebensfreude beruht auf Gegenseitigkeit
Auch die Haustiere, beispielsweise Hunde und Katzen, gewinnen an Lebensfreude – wenn sie zuvor in den Engen eines Tierheims ohne viel Ansprache mehr dahinvegetierten als lebten. Viele haben schon viel Leid erfahren, wenn sie vernachlässigt oder sogar gequält im Tierheim ankommen. Ein neues Zuhause für diese Vierbeiner ist das, worauf sie hinter Gittern zu warten scheinen. Machen wir ihnen doch diese Freude. Wie oben schon gesagt: „Geteilte Lebensfreude ist doppelte Lebensfreude.“ Übrigens bieten auch viele Tierheime die Möglichkeit an, Patenschaften für Hunde zu übernehmen. So können Sie mit ihrem Paten-Hund Gassi gehen, selbst wenn Sie aus verschiedenen Gründen kein Tier halten können.
Lebensfreude360 12.02.2012, 14.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Lebensfreude in hohem Alter
Lebensfreude und Alter?
Wenn man an betagte Seniorinnen und Senioren denkt, dann sieht man sie vor dem geistigen Auge oft einsam und allein in einer kleinen Wohnung, selten besucht von Kindern und Enkeln und der Nachrichtensprecher im Fernsehen ist ihr einziger Freund. Letztlich droht dann der Umzug in ein Altenheim, wo sie beispielsweise mit an Demenz erkrankten Menschen den Alltag teilen müssen. Der Tag wird durch den Tagesplan der Pflege, der Essenszeiten und gelegentlicher Ablenkungen bestimmt. Selbstbestimmung wird dann leicht zu einem Fremdwort.
Aber das muss nicht so sein. Das Leben in einem Seniorenheim kann auch noch sehr viel Lebensfreude für den letzten Lebensabschnitt bieten – wenn die Leitung des Hauses kreativen und innovativen Konzepten Raum bietet. Es gibt noch nicht viele, aber einige sehr ermutigende Beispiele, wie auch der letzte Lebensabschnitt der Bewohner eines Altenheims mit Lebensfreude gefüllt werden kann.
Lebensfreude zeitlos
Bekanntlich betrachten Menschen, besonders dann, wenn sie allein leben, ihre Haustiere als ihre besten Freunde. Das weiß natürlich auch die Leitung des Seniorenheims und nutzt gleichzeitig die positive Wirkung von Tieren auf die Psyche von alten Menschen. Das Tierheim ist sehr froh darüber, dass es einige ihrer älteren Hunde und Katzen aus ihrer Obhut in die fürsorglichen Hände von Senioren übergeben kann. Diese wiederum bekommen im Heim neue Aufgaben, können Verantwortung übernehmen, die Tiere pflegen, für Tierfutter sorgen und sie füttern und mit den Hunden Gassi gehen.
Die Katzen, eigenwillig wie sie sind, suchen sich ihren „Lieblingssenior“ oder ihre „Lieblingsseniorin“ selbst aus. Wer jemals eine Katze im Haus hatte, weiß genau, dass sie offensichtlich ein Gespür für die Stimmungslage ihres Menschen hat. Sie kommt und ist zärtlich, wenn ihr Mensch es nötig hat. Sie ist einfach da, wenn sie spürt, dass „ihr“ Mensch sie braucht. Aber nicht nur Hunde und Katzen werden zu Mitbewohnern, sondern auch kleinere Tiere wie Kanarienvögel, die durch ihren Gesang erfreuen, Hamster, die sich gern auch mal streicheln lassen, Zierfische, denen man stundenlang zusehen kann, was manchmal abwechslungsreicher ist als das Fernsehprogramm.
Lebensfreude = Lebenssinn
Das Wesentliche aber ist, dass die Fürsorge und Pflege völlig in den Händen der Senioren liegt. Sie werden wieder gebraucht – ein wichtiges Element, um Sinn und Freude im Leben zu finden.
Es ist erstaunlich, welchen großen Nutzen solche scheinbar kleinen Maßnahmen haben können. Die Hunde werden zu treuen Freunden, die sich, da sie die Einsamkeit noch aus dem Zwinger im Tierheim kennen, über jede Streicheleinheit freuen und zu denen die Heimbewohner eine Beziehung aufbauen können. Diese Haustiere – ob Hund, Katze, Meerschweinchen, Wellensittich, Hamster oder Zierfisch – geben den zum Teil kranken oder dementen Bewohnern ein Stück ihrer Vergangenheit zurück, besonders aber ein Stück Lebensfreude, Nähe und Wärme.
Lebensfreude360 15.11.2011, 22.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
"Lebensfreude stärkt unsere Stärken und schwächt unsere Schwächen."
Ernst Ferstl





